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Bis Ende der 80er Jahre wurden die Einheiten der Kerkener Feuerwehr über
Luftschutzsirenen alarmiert, welche im gesamten Gemeindegebiet verteilt
waren. Sirenen wie beispielsweise die, auf dem Dach des ehemaligen
Bürgermeisteramts in Nieukerk, wurden über Druckknopfmelder beim
Wehrleiter oder beim Amtsleiter ausgelöst.
Der einheitliche 112-Notruf
war bis Ende der 70er Jahre noch nicht flächendeckend installiert. In
der Regel lief ein Notruf bei der Polizei auf. Von hier wurde die
Alarmmeldung über Telefon an den Wehrleiter oder das Gemeindeamt
weitergeleitet. Anfang der 80er Jahre wurde die Gemeinde Kerken
schließlich an das 112-Notrufnetz der damaligen Kreisleitstelle in
Geldern angeschlossen. Von hier konnten die Sirenen der Gemeinde
per Funk ausgelöst werden. Seit Ende der 80er Jahre wurde schrittweise die so genannte "stille Alarmierung" mittels Funkmeldeempfänger eingeführt.
Mit Wegfall der Warnämter beim Bundesamt für Zivilschutz Ende der 90er
Jahre, gingen Luftschutzsirenen teilweise in den Besitz der Kommunen
über oder wurden demontiert. In Kerken existieren derzeit noch zwei
Sirenen in Aldekerk und Nieukerk, welche bei Bedarf über die
Kreisleitstelle ausgelöst werden können.
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